Therapeutische Jugend WG

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Therapeutische Jugendwohngruppen wenden sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit psychiatrischen Erkrankungen in einer schweren Lebenskrise. In der Regel handelt es sich um stationäre Einrichtungen mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung, in denen Fachleute jeden Bewohner, jede Bewohnerin intensiv therapeutisch begleiten.

In einer überschaubaren Gruppe leben hier junge Menschen mit ähnlichen Lebenserfahrungen und Problemen zusammen. Therapie und Betreuung nehmen einen wichtigen Stellenwert ein. Daneben ist der Alltag aber ganz „normal“: in die Schule oder zur Arbeit gehen, Aufgaben im Haus wie z. B. Kochen erledigen. Dennoch bleibt viel Zeit für sich selbst oder für gemeinsame Interessen und Unternehmungen. Viele Jugendliche finden in einer Wohngemeinschaft wieder Kontakt und Zugang zu Gleichaltrigen und schließen Freundschaften, die oft über die Zeit des Aufenthalts fortdauern.


Das Ziel:
Jugendliche beim Erwachsen-Werden fördern Das Ziel


Therapeutische Jugendwohngruppen bieten als Einrichtungen an der Schnittstelle zwischen Psychiatrie und Jugendhilfe therapeutische wie pädagogische Hilfen an, um Jugendlichen bei Problemen mit ihrer Erkrankung zu helfen und sie auf dem Weg des Erwachsen-Werdens zu fördern.

Während ihrer WG-Zeit können sie

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